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Grundsätzliches zum Saunabau
Weltweit ist Deutschland nach Finnland das Land mit der größten Saunaverbreitung: 1,3 Mio. Saunaräume wurden seit Gründung der Bundesrepublik in Privathäusern oder großen Wohnungen eingerichtet. Die wichtigsten Gründe für eine Saunakaufentscheidung sind: Entspannung für Körper und Psyche, Erholung von Alltagsstressoren, Erkältungssvorbeugung und gründliche Hautpflege.

Die Planung einer Sauna-Anlage - auch wenn sie noch so klein sein soll - muss sich grundsätzlich am richtigen Badeablauf orientieren. Das Saunabad ist ein Wechselbad mit Erwärmung im Saunaraum und Abkühlung des Körpers an frischer Luft und mit kaltem Wasser. Damit sind auch schon die räumlichen Mindestvoraussetzungen genannt: Schwitzkabine, Austritt ins Freie und Kaltwasserbrausen. Die einfachste Realisierungsmöglichkeit wäre also eine Saunakabine im Badezimmer mit Ausgang auf einen Balkon oder wenigstens einem Fenster zum Einatmen von frischer, sauerstoffreicher Luft und zum Abkühlen der erwärmten Atemwege. Bessere Gestaltungsmöglichkeiten bieten allerdings nicht ausgebaute Dachböden, wenig genutzte Kellerräume oder sogar Nebenräume von Privatschwimmbädern. Aufwändiger ist selbstverständlich auch eine Sauna in einem Holzhaus im Garten.

Das Raumprogramm einer kleinen Sauna-Anlage könnte umfassen: Aufenthaltsraum mit Sitzgelegenheiten, Tisch und Ruheliegen; Saunavorraum mit warmer Vorreinigungsbrause, Abkühleinrichtungen (Schwallbrause, Kneippschlauch und ggf. Tauchbecken), Fußbecken und Austritt in den Garten; Saunaraum.

Saunaräume bietet der Markt in zwei Bauvarianten:

1. Saunaräume in Massivholzbauweise
Verarbeitet werden nur Massivholzbretter, die eine Dicke von 4 bis 5 cm haben sollten. Die waagerecht ausgerichteten, durch Profile aufeinander gefügten Bretter werden durch Spannstangen oder spezielle Eckverbindungen lückenlos zusammengehalten. Bei Aufstellung im Gebäude werden Massivholzsaunaräume 7 bis 10 cm von den umgebenden Raumwänden entfernt zur guten Hinterlüftung aufgestellt. Vorwiegend verarbeitetes Holz ist Fichte.

2. Saunaräume in Schichtbauweise
Die einzelnen Fertigelemente (Decke oder Wände) bestehen aus einem Holzrahmen, in den eine Wämedämmschicht vorzugsweise aus Mineralfaser oder Kork eingebracht wird. Zum Saunaraum hin wird die Dämmschicht mit einer Aluminiumfolie als Wasserdampfbremse vor Feuchtigkeit geschützt. Die Innenverbretterung des Saunaraumes wird mit Profilbrettern (mindestens 12 mm Dicke) in Nut-Federverbindung hergestellt. Dafür haben sich die Holzarten Hemlock-Tanne und Fichte bewährt. Die Außenverschalung kann ebenfalls mit Profilhölzern oder an nicht sichtbaren Seiten mit Holzspanplatten vorgenommen werden.

Für die Bänke von Saunaräumen wird wegen der geringen Wärmeleitfähigkeit Pappel- oder afrikanisches Abachiholz verbaut.

Für ein gutes Saunaklima ist neben dem geeigneten Holz eine richtig angeordnete Lüftung wichtig. Die Zuluft wird meist dem Saunavorraum entnommen und im unmittelbaren Ofenbereich in die Kabine geleitet. Vom Ofen erwärmt, steigt sie zur Decke auf, kühlt sich an den Badenden ab und sinkt zum Fußboden. Von dort muss sie über eine Wandöffnung abgeführt werden, am besten aus dem Gebäude hinaus. Die Abluft liegt zumeist dem Ofen gegenüber unter den Saunabänken. Ein Saunaraum ist der einzige Raum, in dem sich die verbrauchte Luft im unteren Raumbereich ansammelt. Saunaräume sind eben stets etwas Besonderes.

Literaturtipp für gewerbliche Interessenten


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