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Saunagänger suchen vor allem körperliche Erholung und psychische Entspannung

Die drei Hauptmotive für den regelmäßigen wöchentlichen Besuch einer Saunaanlage sind körperliche Erholung in Verbindung mit psychischer Entspannung und das Vorbeugen von Erkältungskrankheiten. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Besucherbefragung in öffentlichen Saunabädern des Deutschen Sauna-Bundes e.V. aus Bielefeld.

Der Fachverband der 2.300 öffentlichen Saunabäder in Deutschland erfragt seit 1970 regelmäßig bei einer großen Zahl von Saunabesuchern Verhalten und Vorlieben beim Saunabaden und die wichtigsten Saunawirkungen. Die aktuelle Studie wurde in 200 ausgewählten Saunabetrieben mit 23.300 Saunagästen durchgeführt.

Bei den Motiven für den Saunabesuch geben 80 Prozent der Gäste an, dass sie die Sauna zur körperlichen Erholung aufsuchen, 60 Prozent verbinden mit der Sauna psychische Entspannung und 74 Prozent nennen Erkältungsvorbeugung und „Abhärtung“ als Besuchsgrund.

Dass diese Ziele mit der Sauna auch erreicht werden, bestätigen die Befragten gleich mit. So äußern 94 Prozent beim Saunabaden „uneingeschränktes Wohlbefinden“ und „Erfrischung“ nach Abschluss des Bades. Gerade an trüben Wintertagen können die dafür verantwortlichen Saunawirkungen auf das vegetative Nervensystem zur Aufhellung beitragen. Nicht überraschend ist dagegen, dass 78 Prozent der befragten Saunagäste fast oder sogar völlig frei von Infekten bleiben; der abhärtende Effekt regelmäßigen Saunabadens ist seit langem bekannt und wissenschaftlich nachgewiesen. Er ist auf das Training der Blutgefäße in der Haut und die wärmebedingte Steigerung der Abwehrkräfte zurückzuführen.

Daneben besuchen 23 Prozent der Gäste (16 % Männer/29 % Frauen) eine öffentliche Sauna zur Hautpflege und des besseren Aussehens wegen. Die gründliche Hautreinigung durch das Schwitzen und die vielfachen Wasseranwendungen sowie die bessere Zellernährung durch die stark gesteigerte Hautdurchblutung pflegen die Haut ganz nebenbei. Eine Studie der Universitätshautklinik Jena bestätigte bereits 2006: Regelmäßiges Saunabaden kann die Hautalterung verzögern. Darüber hinaus führt das Schwitzen keineswegs zur Austrocknung der Haut.

Ein wichtiges Besuchsmotiv sind auch die heute in den öffentlichen Saunabädern praktizierten Aufgüsse. 22 Prozent der Männer und 19 Prozent der weiblichen Saunagäste geben sie als Besuchsgrund an. Erlebnisreiche und gesundheitsorientierte Saunaaufgüsse werden in den meisten öffentlichen Saunabädern von geschultem Personal durchgeführt. Dabei schätzen die Gäste neben dem zusätzlichen Hitzereiz besonders das Dufterlebnis, denn 81 Prozent möchten auf einen Duftstoff als Aufgusszusatz nicht verzichten.

Saunabaden ist heute auch keine Domäne von Männern mehr, wie es vor 20 Jahren noch der Fall war. Die jetzige Besucherbefragung zeigt, dass erstmals seit 50 Jahren in Deutschland etwas mehr Frauen als Männer in eine öffentliche Sauna gehen. Diese Tendenz greifen Saunabetriebe bereits auf und orientieren ihre Dienstleistungen an weiblichen Wünschen. So werden Massageangebote, Wellnessanwendungen und Wannenbäder mit speziellen Badezusätzen von Frauen deutlich mehr nachgefragt als von Männern.

Aufgrund der Vielzahl von Bademöglichkeiten (Sauna, Dampfbäder und Warmluftbäder aus verschiedenen Kulturkreisen) und angebotenen Dienstleistungen öffentlicher Saunabäder liegt die durchschnittliche Aufenthaltszeit schon bei mehr als vier Stunden. Diesen Kurzurlaub vom Alltagsstress gönnen sich immerhin 65 Prozent der Saunagänger jede Woche. Und für diese Saunagänger ist es selbstverständlich, dass sie auch im Jahresurlaub nicht auf das Saunabaden verzichten möchten: 76 Prozent von ihnen haben dies bestätigt.

Bei der Beurteilung „ihres“ Saunabetriebes gibt es durchweg gute bis sehr gute Noten für: Freundlichkeit und Fachkunde des Personals, Erholungswert und Sauberkeit der Anlage, Atmosphäre unter den Besuchern, Gestaltung der Räumlichkeiten, Qualität der Speisen und Getränke und Vollständigkeit des Badeangebotes. So bekommt das Preis-Leistungsverhältnis in den öffentlichen Saunabädern von den Gästen die Schulnote zwei. Die Dienstleistungsbereit-schaft der öffentlichen Saunabäder in Deutschland hat weiter zugenommen.



Kontakt:
Deutscher Sauna-Bund e.V.
Tel.: 0 521/ 966 79-0
Fax: 0 5 21/ 966 79-19
info@sauna-bund.de
www.sauna-bund.de
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