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Gültigkeit seit 01.08.2012
Seit dem 1. August 2012 gelten die nachfolgenden Anforderungen an den Betrieb von UV-Bestrahlungsgeräten:
Die erythemwirksame Bestrahlungsstärke darf 0,3 Watt pro Quadratmeter nicht überschreiten.
UV-Schutzbrillen müssen in ausreichender Zahl und Qualität bereitgehalten und jedem Nutzer aktiv angeboten werden.
Die erforderlichen Mindestabstände zwischen Strahlungsquelle und Nutzer müssen eingehalten werden (soweit diese veränderbar sind).
Die Bestrahlungsgeräte müssen über eine vom Nutzer während der Bestrahlung leicht erreichbare Notabschaltung verfügen.
Die erythemwirksame Bestrahlung muss in Schritten von 50 Joule pro Quadratmeter eingestellt werden können.
Die erythemwirksame Bestrahlungsstärke darf – sicher zu stellen über eine Zwangsabschaltung - 800 Joule pro Quadratmeter nicht überschreiten.
Eine Erstbestrahlung muss mit maximal 100 Joule erythemwirksame Bestrahlung eingestellt werden können.
Auf Verlangen muss der Nachweis durch ein Betriebsbuch und eine Vorführung des Gerätes erbracht werden können, dass die Anforderungen erfüllt werden.
Geräte, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, dürfen ab dem 31. Juli 2012 nicht mehr betrieben werden. Die zuständigen Behörden dürfen durch Funktionsprüfungen und Messung am UV-Bestrahlungsgerät prüfen, ob die Sicherheitsanforderungen erfüllt sind. Wer die Kosten dieser Prüfungen trägt, ist in der UV-Schutz-Verordnung nicht geregelt. Wer vorsätzlich oder fahrlässig (nicht grob fahrlässig) die Anforderungen der UV-Schutz-Verordnung nicht erfüllt, handelt ordnungswidrig und kann mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro bestraft werden.

In einigen Städten wurden bereits Anfang August zahlreiche Solarien überprüft mit dem Ergebnis, dass allein in einer Schwerpunktaktion ca. 40 Solarien stillgelegt wurden. Die Ordnungsämter gehen davon aus, dass es in den nächsten Wochen - bedingt durch Anzeigen von Kunden und Wettbewerbern - zu weiteren Kontrollen kommen wird.
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