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Schwitzen in der Sauna – Wellness pur für die Generation 50plus

Einfach nur auf der Couch liegen – das war einmal. Heute verbinden immer mehr Menschen persönliches Wohlbefinden mit einem aktiven und gesunden Lebensstil. Die regelmäßige Erholung und Entspannung in der Sauna ist Wellness pur. Vor allem Menschen in der Lebensmitte können vom Wechselspiel der Elemente Luft und Wasser enorm profitieren, wie medizinische Untersuchungen zeigen.

Mittlerweise gehen mehr als 30 Millionen Menschen in die Sauna, Tendenz steigend. Sie wissen warum: Nach dem Saunabad ist man entspannt, ausgeglichen und zufrieden mit sich und der Welt. Den gesundheitlichen Nutzen der Sauna schätzen besonders Menschen in der Lebensmitte. „Die Generation 50plus gehört zu den treuesten Saunagängern“, freut sich
Rolf-Andreas Pieper, Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes aus Bielefeld. Mediziner hören dies gern.

„Ab diesem Lebensalter steigt allmählich das Risiko für Gesundheitsstörungen. Die Sauna stärkt das Immunsystem und beugt zahlreichen Zivilisationskrankheiten vor“, weiß Dr. Rainer Brenke, Chefarzt der Akut-Abteilung Naturheilverfahren der Hufeland-Klinik
Bad Ems. Die vorbeugende Wirkung der Sauna beruht vor allem auf dem Training der Blutgefäße. Der Wechsel von warm und kalt bringt den Hautstoffwechsel richtig auf Trab. „So lernt der Körper, sich schnell an wechselnde Temperaturen anzupassen und wird widerstandsfähiger“, sagt Saunakenner Brenke.

Durch wiederholtes Saunabaden erhöhen sich nachweislich die Abwehrstoffe im Blut. In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde herausgefunden, dass das Interferon – eine Substanz, die bei der Abwehr grippaler Infekte eine wichtige Rolle spielt – bei Menschen ansteigt, die regelmäßig in die Sauna gehen. Auch bei typischen Krankheiten der Generation 50plus wie Gelenkbeschwerden und Rheuma kann die Sauna gut helfen. „Patienten mit Beschwerden am Bewegungsapparat haben oft eine herabgesetzte Schmerzschwelle. Durch das Saunabaden wird diese wieder erhöht“, erklärt Brenke. Verspannte Muskeln werden durch die Wärme der Sauna „entkrampft“ und man kann sich anschließend wieder schmerzfreier bewegen. Außerdem werden durch die Hitze Schmerz verursachende Substanzen schneller abtransportiert.

Bluthochdruck hindert nicht am Gang in die Sauna. Im Gegenteil: Das Herz wird entlastet, weil die Blutgefäße durch die Saunawärme geweitet werden. Regelmäßiges Saunabaden trainiert diese günstige Funktion. Ein weiterer Vorteil für die Generation 50plus: Saunabaden gilt als sehr geeignete Anti-Aging-Maßnahme für die Haut. Chefarzt Brenke: „Regelmäßiges Saunabaden verhindert Falten und die Haut erhält eine bessere Spannkraft.“ Da diese bei älteren Menschen trockener und anfälliger wird, sollte der ganze Körper nach dem Saunabad mit einer nährstoffreichen Hautlotion eingerieben werden.

Grundsätzlich gibt es für das Saunabaden keine Altersgrenze nach oben. In Finnland, dem Ursprungsland der Sauna, gilt eine einfache Regel: „Wer zur Sauna laufen kann, darf sie auch benutzen.“ Brenke empfiehlt älteren Menschen, die noch nie zuvor in der Sauna waren, bei Unsicherheit eine kurze Rücksprache mit dem behandelnden Arzt. Gibt dieser „grünes Licht“, sollte man das erste Schwitzbad am besten gemächlich beginnen und testen, wie der eigene Körper auf die Temperaturen im Saunaraum reagiert. Persönliches Wohlbefinden sollte beim Saunabaden immer an erster Stelle stehen.



Kontakt:
Deutscher Sauna-Bund e.V.
Kavalleriestraße 9
33602 Bielefeld
Tel.: +49/ (0) 521. 9 66 79-0
Fax: +49/ (0) 521. 9 66 79-19
info@sauna-bund.de
www.saunabund.de
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